{Nähen rettete mir das Leben oder ein persönliches Porträt}

Dieser Blogpost wurde lange von mir überdacht - genau die Zeit, die ich unter der Dusche verbracht habe! Das ist für mich lange! Eigentlich möchte ich nichts persönliches berichten, aber eigentlich halte ich es für notwendig - auch für mich. Es geht mir um Verständnis, nicht um Mitleid! Neulich sah ich eine Reportage bei Arte, die genau das Krankheitsbild beschreibt, das mich mein Leben lang begleitet: Bipolare Störung!

Bei Interesse an der Reportage "Bipolar - auf einem anderen Stern"
                                          klick bitte hier!

Das bin ich:



eine ganz normale Frau. Ok, ich bin etwas flippiger als die meisten, ich bin spontaner, kann selten länger als 2 Minuten still sitzen, ich bin eigensinnig und ich bin überaus kreativ und ich kann mich nicht mehr konzentrieren!
Weitere Daten über mich: ich werde im Juni 54 Jahre alt und ich bin noch da! Ich habe 3mal versucht, mir das Leben zu nehmen! Ich habe 2 Töchter mehr oder weniger  allein groß gezogen, ich bin zum 4. Mal verheiratet! Wenn das nicht crazy ist, dann weiß ich es auch nicht! Hättet ihr das gedacht? Ich bin Rentnerin seit fast 9 Jahren, ich bin zu 80 % schwer behindert. 50 % habe ich wegen der bipolaren Störungen und 30 % wegen meines Genicks, denn dort hatte ich 2 schwere Operationen und habe Eigenknochen und Metall implantiert bekommen. Das nur, damit der Kopf da sitzt, wo er hin gehört!

Was hat das alles mit dem Nähen zu tun und warum rettete mir das mein Leben? Die Frage ist recht einfach beantwortet: 
Mein Mann (übrigens der beste überhaupt, weil er mich so nimmt, wie ich bin) schenkte mir zu Weihnachten 2012 eine Nähmaschine. Hm, Frau H. und nähen?! Wer mich schon lange kennt, der weiß, dass die Nachricht, ich würde den Mount Everest bezwingen wollen, kein größeres Erstaunen hervorgerufen hätte :-). Ich bin keine Handarbeitstante, keiner konnte sich vorstellen, dass ich überhaupt geradeaus nähen könnte. Ich bin nämlich eine Frau, die schwarz liebt, zu Gothickonzerten rennt, Metal liebt und überhaupt eher "anders" ist.
Wie sehr sich alle getäuscht haben! Das macht mich Schmunzeln. Denn beim Nähen konnte ich meine jahrelang vergrabene Kreativität wieder ausleben. Ihr müsst wissen, ich habe schon alles gemacht. Jahrelang war ich Mitglied einer Autorengruppe und habe Lesungen eigener Geschichten gegeben. Und das gar nicht mal schlecht! Ich habe gemalt, getöpfert, Puppenhäuser gebaut, Minimöbel eigenhändig hergestellt - sogar aus Leder ... ach, es gibt nichts, was ich nicht schon ausprobiert hätte. Und jetzt nähe ich! Und das schon seit mehr als 2 Jahren!
Für einen Mensch wie mich erstaunlich lange! Denn: Bipolare können nicht lange bei einer Sache bleiben. Sie brauchen den ständigen Wechsel! Sie können sich nicht konzentrieren (lesen ist nahezu unmöglich!) und sie sind immer auf der Suche nach dem "anderen"! Das ist auch der Grund, warum Bipolare (wenn sie Glück haben und die Krankheit erkannt wird) nicht mehr arbeiten können! Fast alle sind Rentner! Und noch eines: die Krankheit ist unheilbar! Sie wird mit Medikamenten behandelt, damit das Gehirn einigermaßen in der Spur bleibt. Schon als Kind sagte ich: "Ich gehe zu Kepa und tausche meinen Kopf um!" 
Das Gefühl, dass mit dir etwas nicht stimmt und du keinen Einfluss darauf hast, das bringt dich fast um! Übrigens an dieser Stelle ein Statement: glaubt ja nicht, dass ein Selbstmord einfach ist! Wir bringen uns nicht um, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, nein, wir bringen uns um, weil tot sein leichter ist als das Leben. Und beim absichtlichen Sterben kann so viel schief gehen! Wenn ihr die Reportage geguckt habt, dann wisst ihr, wie schwer das ist. Mit anderen Kranken rede ich über den Suizid so normal, als würde ich ein Kuchenrezept austauschen!
Krass oder? Und jetzt denkt bloß nicht: Mensch, reiß dich zusammen und denk an die Kinder!!!! Den Satz habe ich soviel gehört, dass ich darüber nur kotzen könnte! Ich habe an meine Kinder gedacht! Ich habe Vorkehrungen getroffen, dass es ihnen gut geht! Welches Kind möchte schon mit einer Mutter leben, die ständig in der Klapsmühle ist? Welches Kind möchte eine Mutter, die mehr als 2 Jahre nur im Bett lag? Als ich meine Kinder bekam, war ich in den euphorischen Phasen. Die können durchaus mehrere Jahre anhalten. Ich hoffte auf Besserung, war ich mir bis zu meinem 45. Lebensjahr nicht klar darüber, was ich überhaupt habe. Seit dem ich es weiß, geht es mir besser! Der Terror im Kopf hat einen Namen! Ich bin nicht verrückt, ich bin nicht gefühlskalt ... ich bin krank!
Vor einigen Jahren schon betrieb ich einen Blog, in dem ich beschrieb, wie es sich anfühlt, in dem Sinne krank zu sein. Ich versuchte, darüber Aufklärung zu betreiben, dass die Insassen einer psychiatrischen Klinik durchaus nicht minderwertig oder verrückt sind! So viele intelligente und kreative Menschen wie dort habe ich selten in der Vielzahl irgendwo anders getroffen!
Heutzutage ist es ja fast "in" zum Seelendoktor zu gehen. Das war damals nicht so! Menschen haben Vorurteile und sind schnell mit einem flotten Spruch dabei. Ich musste in jahrelangen Gesprächen lernen, dass ich nicht verantwortungslos und egoistisch bin, sondern einfach krank!
So, und was ist Frau H. heute? Ich unterliege starken Schwankungen im Kopf. Ich kann nicht gut schlafen. Ich bin hibbelig, kann nicht still sitzen. Ich muss ständig etwas tun, damit ich nicht das Gefühl habe, verrückt zu werden. Aber im Großen und Ganzen habe ich die Krankheit im Griff, nicht sie mich!
Ja, aber .... nun sind meine Knochen krank. Kopf heile, Körper kaputt! Pech gehabt. Hätte ja auch mal was gut laufen können, oder? Nee! Nicht bei mir! Mein ganzes Leben ist ein einziger Kampf! Wo ich doch so gerne lache! Aber lach mal, wenn du dich mit Medis voll pumpst, die dein Hirn betäuben! Geh mal tanzen, wenn du eine Ladung Tramal intus hast! Ich kann nicht mehr tanzen! Weil jeder Schritt schmerzt! Ich kann höchstens noch 100 Meter gehen, ohne das ich Schmerzen habe. Habt jetzt bloß kein Mitleid! Denn etwas positives entspringt dem ganzen Chaos: ich bin kreativ! Ich nähe, ich schreibe Ebooks, ich arbeite mit Beton, ich pflege meinen Garten und hin und wieder lasse ich einen Menschen in mein Leben!
Denn eines können Bipolare auch nicht: Menschen um sich haben. Sie verstecken sich, sie sind einfach nicht da! Sie können keine Verabredungen einhalten, sie gehen nicht gerne raus, sie können nicht gut dorthin gehen, wo Menschen sind. Sie haben Angst! Und sie dürfen über diese Krankheit nicht sprechen, weil sogenannte Freunde dann sagen: Mensch, reiß dich mal zusammen und denk an deine Kinder! Ich habe keine Freunde mehr!
Aber ich habe meinen Mann! Ich habe meine Eltern, die endlich erkannt haben, dass ich nicht einfach verrückt bin! Ich habe meine Kinder, die mich trotz der ganzen Scheisse immer noch lieben. Und ich habe meine Kreativität!
Und darum hat das Nähen mein Leben gerettet!

Danke, dass ihr bis hier hin gelesen habt. Und jetzt versteht ihr vielleicht auch, warum ich vor Ideen so sprudele und am liebsten immer alles sofort machen möchte. :-)

Eure Frau H.




Kommentare

  1. Hallo,
    Hut ab vor diesem Bericht und danke,dass du so offen zu uns bist.
    In der heutigen Zeit soll jeder nur perfekt sein und die,die es nicht sind gelten als unnormal.
    Es gibt nunmal Menschen,die sind halt krank na und.
    Ich gebe dir recht mein Empfinden ist ähnlich mit der Kreativität bei psychisch Kranken.
    Deine Kreativität finde ich toll und wenn sie dir ein wenig hilft, ist es doch noch besser.
    Fühl dich gedrückt.
    Liebe Grüße
    Bianca

    AntwortenLöschen
  2. Du beeindruckst mich immer wieder. (y) Ich verstehe Dich so gut ( auch wenn ich noch längst nicht so offen damit umgehen kann) Es ist schön, das Du da bist. :-*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Sabine ... wir sind Schwestern im Kopf :-) ... das ist mal klar ... knutsch dich

      Löschen
  3. Ich find es ganz wundertoll, dass du so lange darüber nachgedacht hast und tatsächlich noch länger still sitzen konntest um uns diesen Post zu schreiben. In manchen Teilen finde ich Aspekte von mir selbst wieder. Mir helfen die kreativen Aktivitäten auch ungemein bei mir selbst zu sein. Alles ist gut, solange du kreativ bist. :-)
    Liebe Grüße
    Janny

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Frau H.,

    Danke für deine Worte! Ich habe kein Mitleid, ich Verständnis und großen Respekt. Ich selbst leider an Depressiven Episoden und habe eine undefinierte Persönlichkeitsstörung. Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich bin in Polen geboren und meine Familie lebt, was manche Dinge angeht, noch in der Steinzeit. Meine Eltern haben es Anfangs gar nicht verstanden. "Reiß dich zusammen!" ist es Satz den ich sehr wohl kenne und den ich ebnso wie du nicht mehr hören kann. Auch ich habe jetzt einen Sohn, ich Habe Angst davor, dass er mich irgendwann vielleicht dafür hasst. Manchmal habe ich mich nicht unter Kontrolle, aber ich komme ohne Medikamente aus. Auch das Rauchen habe ich aufgegeben, aber ich vermisse es manchmal doch schon. Schwarz ist das mein Kleiderschrank, aber mittlerweile haben sich auch ein paar bunte Sachen dort eingefunden. Metal Ist auch mein Musikgeschmack. Ich finde es total interessant wie viele Gemeinsamkeiten man findet. Trotz 30 Jahre unterschied. Mein Mann nimmt mich auch so wie ich bin und ich bin ihm so Dankbar für seine Geduld mit mir, mich begleitet trotzdem die Angst, dass er irgendwann vielleicht genug hat von mir und meinen Launen. Wie du siehst habe auch ich vor vielem Angst...

    Fühl dich umarmt und lass dir gesagt sein, dass du echt klasse bist. Kann es verstehen, wenn es dir schwer fällt das vielleicht anzunehmen. Geht mir auch so. Ich mag mich nicht...

    Grüße
    Sara - StellaByStarlight

    AntwortenLöschen
  5. Wow was für ein toller ehrlich Bericht... Hut ab vor so viel Ehrlichkeit und danke dass du zeigst, das nicht alles im Netz oder den Blogs nur rosa und hellblau ist und man auch ohne greengate und tausenden von " muss-ich-haben-Stoffen" Super kreativ sein kann, vor allem oder gerade wegen dem " anders sein " !!! Lg Vicky

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Frau H.,
    Du wächst gerade in meiner Achtung noch höher. Was ein privater Post, Hut ab vor so viel Ehrlickeit. Das du dennoch auf Märkte gehst, toll. Ich mag deine Sachen, ob Beton oder genähtes und auch da du so anders rüberkommst macht dich einfach sehr interessant. Vielen, lieben Dank, dass du es mit uns geteilt hast.
    Wünsche dir nur das Beste und vorallem keine Schmerzen,
    Petra

    AntwortenLöschen
  7. Drück Dich...
    Bärbel

    AntwortenLöschen
  8. Das hast du toll geschrieben...ich finde Ehrlichkeit wunderschön und weil ich selber "anders" bin habe ich auch alle "anderen" lieb. Und bin auch eine die vom nähen gerettet wurde. Und fühle mich gerade viel besser weil ich nicht alleine bin. Danke!
    Liebe Grüße, Lee

    AntwortenLöschen
  9. Hut ab liebe Edith! Ich finde es unglaublich mutig von dir, dich uns allen zu offenbaren! Aus Erfahrung (als Angehörige) weiß ich, dass das unglaublich befreiend kann. Oft trifft man auf Verständnis, oft auch auf Ablehung, aber Ablehnung schlägt einem sowieso schon genug entgegen, wenn man anders ist, da tut es unheimlich gut, wenn man auch mal auf Leute trifft, die Verständnis haben. Darum denke ich, du hast genau das Richtige getan.
    Toll, dass das Nähen und das Kreativsein dir so viel gibt! Ich wünsche dir von Herzen, dass du noch ganz lange ganz viel Kraft daraus schöpfen kannst!
    Ganz liebe Grüße
    Biggi

    AntwortenLöschen
  10. Ohne Worte!, um so mehr Respekt
    Vor deinem Mut und die wunderbare Kraft, weiterzumachen!!!
    Das Leben ist nichts für " Feiglinge"!!!, liebe Grüße von Angela

    AntwortenLöschen
  11. Man man man, was man alles nicht haben kann?! Das meine ich ganz ernst, es gibt so viele unterschiedliche Krankheiten wie Lebensmodelle und ich freue mich immer mit jedem, der egal unter welcher Voraussetzung seinen eigenen Weg gefunden hat. Mehr braucht es doch dann gar nicht, meistens. Ich drück dich mal und freue mich über den Einblick, den du uns gewährt hast. Macht für mich jetzt nicht wirklich einen Unterschied, aber ich freue mich drüber.

    Ganz liebe Grüße
    Sarah

    AntwortenLöschen
  12. *drück* Danke für den persönlichen Einblick.
    sei ganz lieb gegrüßt
    anja

    AntwortenLöschen
  13. bipolar? wieder eine krankheit von der ich bisher nichts gehört hatte. danke für deinen post und deinen offenen umgang damit. drück dir die daumen, das du dich weiterhin so wacker schlägst.
    mit meiner ms kenn ich auch ein ganz kleines bißchen von deinen einschränkungen...drück dich!
    lg von der numi

    AntwortenLöschen
  14. hossa die waldfee, dein post hat mich echt erwischt, ich bin sowas was von den socken und erschrocken und betroffen ... danke das du uns davon erzählt hast. ich hab zwar keine ahnung, würde aber so ganz spontag sagen, du bist klasse, du bist toll, machst alles richtig, weiter so... mit hummeln im orsch kenn ich mich aus, daher auch hummelellli, meine hummeln machen schon so machen kirre, aber was du erlebt hast und erlebst ist schon wirklich harter tobak, ich denk an dich, ganz dolle! leb weiter genau so und erzähle uns davon, ich guck immer wieder gern bei dir vorbei und bin vor allem ganz neidisch auf dein süßes lädchen :-)... ganz liebe grüsse von der insel, mandy die hummelellli

    AntwortenLöschen
  15. Wow - was für ein offenherziger Post. Danke fürs teilen mit uns. Und toll, dass Du den anderen Stern jetzt im Griff hast - was würde ich denn ohne Deine Betonanleitung für Gartenplatten machen?... Das will ich doch alsbald versuchen. Vielen lieben Dank für Deine kreativen Ergüsse und bleib / werde schön gesund ! LG

    AntwortenLöschen
  16. Das ist ein sehr offener und bewegender Post. Über diese Krankheit habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Deine Geschichte ist wie ein Krimi. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Denn das wird es sicherlich - so wie du gerade vor Ideen übersprudelst.
    Liebe Grüße
    Gusta, die sich schon irre auf das Stoffabo freut

    AntwortenLöschen
  17. Hallo,
    Bis zum Ende gespannt gelesen. Danke für deinen Einblick.
    Liebe Grüße
    Nicole

    AntwortenLöschen
  18. Liebe Frau H.,
    nein, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Ich hab heute Morgen einmal kurz auf deinen Blog gesehen und gedacht, dass muss ich in Ruhe lesen. Nicht einfach nebenbei.

    Ich bewundere dich für deinen offenen Umgang mit Themen, die für viele (noch) ein absolutes Tabu sind. Ich bewundere dich für deinen Umgang mit all dem. Ich bewundere deine Familie, dass sie dir so toll zur Seite stehen! Wenn man normal tickt, ist es schwer, sich vorzustellen, wie das wohl ist, wenn es eben nicht so klaoot, wie man sich das wünscht. Und es ist toll, dass du die Kreativität und das Nähen als eine Art Katalysator für dich entdeckt hast. Natürlich in erster Linie für dich, aber auch für uns, die wir ja auch was davon haben!
    Vielen Dank für all das hier!
    tausend liebe Grüße
    Julia

    AntwortenLöschen
  19. Liebe Edith,

    ich habe eben Gänsehaut bekommen. Warum? Man hat ja von seinen Internet-Bekanntschaften Bilder im Kopf. Die wachsen mit der Länge und Intensität der Bekanntschaft. Bei Dir habe ich immer gedacht: schon wieder so eine tolle Idee; wann macht sie das alles; eine Frau immer in Aktion...jetzt habe ich eine Erklärung :-) - ganz viel Respekt vor diesem ehrlichen Blogpost. Das macht Dich noch viel sympathischer. Nutze weiterhin deine Kreativität als Katalysator. Wenn es Dir dadurch auch noch besser geht, ist das doch das Optimum, was man aus so einer Geschichte ziehen kann (ich habe vorher noch nie davon gehört!). Ich freue mich jedenfalls Dich im www gefunden zu haben und hoffe, wir verbleiben noch länger durch die Pfriemelei verbunden!
    Drück Dich

    deine Simone

    AntwortenLöschen
  20. DAUMEN HOCH!!!

    Liebe Grüße,
    Anja

    AntwortenLöschen
  21. Wow, ich bin wahnsinnig beeindruckt von so einem ehrlichen und auch sehr persönlichen Post. Du hast meinen allergrößten Respekt für das, was du geschafft hast trotz aller Widrigkeiten. Und ich kann dich absolut verstehen. Kreativität ist auch das, was mich am Leben hält. Sie macht mich frei und lässt mich nicht darüber nachdenken, wie anders ich doch bin. Dein Post gibt mir zusätzlichen Mut, denn er zeigt, dass es mir eigentlich ganz gut geht, auch wenn ich grade das Gefühl habe, dass das Leben mir gewaltig versucht ans Bein zu pinkeln. Vielen vielen Dank dafür!
    Du bist großartig und ich freue mich sehr, dass wir uns in der Bloggerwelt getroffen haben.

    Schöne Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  22. Ach herrje ... da hast du ja ein großes Päckchen zu tragen. Deine ehrlichen Worte haben mich berührt. Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und weiterhin ganz viel Kraft.

    Fühl dich gedrückt von mir!
    Heike

    AntwortenLöschen
  23. Puh...jetzt komme ich endlich mal zu einer Blogrunde.....ich bin tief bewegt.....mir fehlen da gerade irgendwie die richtigen Worte......ich drücke dich einfach mal in Gedanken gaaaanz fest!
    Lieben Gruß
    Gisi

    AntwortenLöschen
  24. Sehr interessant dieser Blogpost. Ich kannte diese Krankheit bisher nicht. Ich wünsche dir das allerbeste für die Zukunft und, dass du deine Kreativität so lang du magst ausleben kannst.
    viele Grüße
    pipa

    AntwortenLöschen
  25. Danke für deine offenen Worte und die Ehrlichkeit mit der du dich und deine Erkrankung beschreibst und erklärst. ich finde es toll wie du es weder beschönigst noch um Mitleid bittest. Denn darum geht es nicht. Es geht um das verstehen, um das warum jemand sich so verhält wie er es tut. Wie er tickt. Da ich auch beruflich sehr viel mit Krankheiten und ihren Auswirkungen auf das Leben zu tun habe kann ich deine Worte sehr gut nachvollziehen und finde sie wundervoll.
    Jetzt verstehe ich auch warum du alle Nase lang bei Instagramm was zeigen kannst. :-)
    Ich wünsche dir, dass deine Kreativität dir immer wieder hilft deinen Weg zu finden.
    Fühl dich gedrückt.
    LG Micha

    AntwortenLöschen
  26. Respekt, deine Offenheit darüber so zu schreiben..... Hut ab, wirklich. Ich finde es sooo toll...diese Tabuthemen machen es nur schwerer andere Menschen zu verstehen und zu Respektieren und nicht in eine Schublade zu stecken!!!!! Ich Drück Dich jetzt mal...viele Grüße Veronika

    AntwortenLöschen
  27. Hallo Frau H.,
    da hast du ja einen langen Weg hinter dir, bis du überhaupt wusstest, was du hast. Vielen Dank für deinen offenen und ehrlichen Bericht und es freut mich, dass dir die Kreativität hilft, damit umzugehen.
    Lieben Gruß
    Marietta

    AntwortenLöschen
  28. Hallo Frau H.,
    sehr mutig dein Bericht, habe ihn auch von Anfang bis Ende gelesen und dich bewundert wie du damit umgehtst. Es ist immer wieder schön zu lesen, dass einem das Nähen geholfen hat. Mir hat es auch sehr gut getan, nur bin ich nicht so aktiv wie du, denn das lässt meine Gesundheit nicht zu. Ich wünsche dir alles Gute für deinen weitern Weg.

    Liebe Grüße
    Marita

    AntwortenLöschen
  29. Ich finde es toll, dass Du das hier schreibst! Oft denkt man doch, dass andere Leute keine Probleme haben, bzw. alles immer rund läuft!
    Kreativität ist etwas sehr Schönes! Auch ich bin froh, dass es das gibt! Und ich finde prima was Du alles machst! Schön auch, dass Du einen Mann hast, der Dich so nimmt wie Du bist!

    Ganz liebe Grüße
    Christiane

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

freue mich auf euren "Senf dazu"

Beliebte Posts