[Weltfrauentag - kein Grund zur Freude!]


Internationaler Frauentag ... warum es keinen Grund gibt, 
sich als Frau darüber zu freuen ...



Wohlgemerkt: wir schreiben das Jahr 2016!

Das Foto oben zeigt Frauen der Jetztzeit, die in arabischen Ländern leben.
Moderne Frauen, die unter ihrer Burka sexy Unterwäsche tragen,
sich die Nägel wunderschön lackieren und überaus modisch orientiert sind.
Das aber nur in den eigenen 4 Wänden.
Draußen in der Welt dürfen sie nichts! 
Nicht einmal Auto fahren! Sie dürfen auch im Taxi nicht auf dem Beifahrersitz Platz nehmen!
Sie sind nicht voll geschäftsfähig, d.h. sie dürfen ohne ihren Ehemann
keine Kaufverträge abschließen!
In Restaurants sitzen sie getrennt von Männern - ein Candlelightdinner
mit dem eigenen Ehemann ist unmöglich!
Sie dürfen in Bekleidungsgeschäften keine Kleidung anprobieren!
In Banken holen sie in separierten Abteilungen Geld ab.
Und sie dürfen bei der Begrüßung nicht die Hand geben!
Sie dürfen das Land nur mit Genehmigung eines Vormundes verlassen!

Das sind intelligente Frauen! Sie sind keine unmündigen Wesen!
Ob sie den internationalen Frauentag feiern?

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Afrika 2016

Noch heute werden Mädchen im Kinderalter verheiratet (Kinderbräute),
sie werden beschnitten! Eine Methode, die himmelschreiend grausam ist.
Sie werden vergewaltigt, ohne dass die Männer zur Rechenschaft
gezogen werden!
Sie werden wie die arabischen Frauen gesteinigt für Vergehen,
für die wir westlichen Frauen noch nicht einmal eine Entschuldigung
formulieren würden!
Frauen verdienen in der Regel den Lebensunterhalt, haben allerdings
keinerlei Rechte!

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Länder, in denen Frauen eingeschränkte Rechte haben:

Jordanien:
verheiratete jordanische Frauen können ihre Staatsangehörigkeit nicht an ihre Kinder weitergeben. Ehrenmorde an Frauen kommen häufig vor, werden selten strafrechtlich verfolgt.

Türkei:
Die Stellung der Frau in der Türkei orientiert sich an den Vorgaben des Koran, der noch heute in dörflichen Gegenden gelebt wird. Familienrechtlich sind Frauen wesentlich schlechter gestellt. Der Koran ruft dazu auf, Frauen zu schlagen!

Nepal:
Frauen werden in Nepals Bergdörfern verstoßen, wenn sie ihre Menstruation haben, weil sie als unrein gelten!

Libanon:
Frauen werden vergewaltigt, am häufigsten von Männern ihrer eigenen Familie.

Äpypten:
90 % der Frauen sind beschnitten!

Mali:
Frauen bekommen keinerlei Schulbildung!

Marokko:
Vergewaltigung gehört zur Tagesordnung! Eine Abtreibung nach einer Vergewaltigung ist verboten! Sollte eine Frau sie dennoch vornehmen lassen, wird sie verhaftet!

Iran:
Jede Iranerin ist weniger wert als ein Mann. Sie darf das Land nur verlassen, wenn der Vater oder Ehemann es erlaubt hat!

Elfenbeinküste:
Nahezu jede Frau ist Genitalverstümmelt!

Syrien:
In diesem Land "dürfen" Frauen arbeiten. Allerdings nur, weil die Familie sonst nicht überleben würde!
Hier gibt es die Zwangsehe mit Ausländern!

Tschad:
Vergewaltigungen durch Soldaten sind normaler Alltag!

Jemen:
Fast jedes Mädchen wird verheiratet, bevor es 15 Jahre alt ist.
Genitalverletzungen sind selbstverständlich!

Weißrussland:
Die Frauen leben ständig mit häuslicher Gewalt, gegen die nicht strafrechtlich vorgegangen wird!

Tunesien:
In vielerlei Hinsicht geht es Frauen in Tunesien schlechter als in allen anderen genannten Ländern! Sie haben keinerlei Rechte!

Usbekistan:
Seitdem der Islam die größte Religion geworden ist, leiden Frauen unter der Rechtlosigkeit des Koran.

Simbabwe:
Gewalt, Vergewaltigung ... es gibt kaum ein Land, in dem Frauen dermaßen unter Männern zu leiden haben!

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Selbstverständlich brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass Frauen in diesen Ländern auch kein Wahlrecht haben und den Männern rechtlos ausgeliefert sind!
In der obigen Aufzählung fehlen viele Länder und Regionen, 
sie ist unvollständig!

Mir ist der Internationale Frauentag suspekt,
weil auch dieser von Männern ausgerufen wurde.

Ich persönlich werde ihn nicht feiern, denn auch in unserem
eigenen Land gibt es noch heute Defizite, die wir Frauen haben:

- geringerer Verdienst
- eine desolate soziale Stellung als Alleinerziehende
- geringere Karrierechancen

Wer weitere Informationen beziehen möchte,
dem empfehle ich den Global Gender Report,
z.B. hier nachzulesen

Frau H.

Kommentare

  1. Hallo liebe Edith. ..Ja da hast du recht. Vieles ist für uns unvorstellbar und das ist auch gut so. Es wird sich aber nur dann etwas ändern, wenn überwiegend alle Frauen aus diesen Ländern auch bereit sind für sich einzustehen. Zu viele Frauen halten selbst immer Joch an den traditionellen ( falschen) Werten fest...Leider. Darüber bin ich total entsetzt. LG

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  3. Ich fühle mich in Deutschland auch nicht gleichwertig. Männer werden besser bezahlt, bekommen eher einen höheren Posten, noch immer erwartet man, dass die Frau bei den Kindern bleibt. Auch im Christentum ist die Frau dem Mann untertan, dass ist keine muslimische Sache! In der Bibel steht genauso, dass das Haupt der Frau der Mann ist. Ich bin überzeugte Christin aber die meisten christlichen Männer ziehen daraus auch falsche Schlüsse. Vor nicht allzu langer Zeit wurden hier Frauen auch noch sehr gedrängt zu heiraten, wenn sie schwanger waren, dass ist keine Jahrhunderte her. In den meisten Ländern bringen Mütter ihre Töchter zu Beschneiderinnen, sie tragen die gleiche Schuld wie Männer, die nur beschnittene Frauen heiraten. Wenn es nach dem Krieg hier nicht so wenige Männer gegeben hätte, ständen Frauen noch immer ausschliesslich hinter dem Herd. Erst in den späten 70ern brauchten Frauen nicht mehr die Erlaubnis ihres Mannes, um arbeiten gehen zu dürfen.... wir sollten uns da nicht aus dem Fenster lehnen. Frauen verrichten über 90 Prozent der Weltarbeit, in allen Kulturen und Religionen. Die Wertschätzung dafür suchen sie oftmals vergeblich. Ich sehe da nur eine Lösung. Jede Mutter, die einen Sohn hat, muss ihm beibringen die Arbeit der Frau zu schätzen, ihre Würde zu wahren, zu erkennen, was Frauen können und was sie sich wünschen. Die nächste Generation Männer wird dann eine andere sein. Auf die Welt im Grossen haben wir keinen Einfluss aber auf unsere Söhne! Mütter machen Männer. Und dazu muss keine Frau auf die Strasse oder ins Gefängnis. Sie verbringt die meiste Zeit mit ihrem Kind und hat so den grössten Einfluss. Den müssen wir nutzen.

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    1. Danke für deinen Beitrag!

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    2. Ich würde weiter gehen: Jede Frau muss ihrem Sohn vermitteln, dass es keine "Frauenarbeit" gibt, ihm zeigen wie er seine Wäsche wäscht, sich was kocht und ihn so erziehen, dass er es für eine Selbstverständlichkeit hält, sich später einmal ganz gleichberechtigt um seine Kinder zu kümmern.

      LG, Katharina

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  4. Bis auf das Ende stimme ich dir zu, aber wie kommst du drauf, dass der internationale FrauenKAMPFtag (wie er im original heißt) von Männern ausgerufen wurde?
    Schon in den 80ern habe ich meine Mutter zu verschiedenen Kundgebungen von Frauenorganisationen begleitet und es ging nie um feiern, sondern um das Aufmerksammachen von Missstände und das Kämpfen für mehr Rechte. Wenn es danach noch eine Party gab, umso besser (nach dem Motto: wir erobern uns die Nacht zurück.

    Zum Nachlesen z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag

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