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Tutorial: Wie funktioniert das mit dem Transferpapier

Ich hatte mir die Tage Transferpapier bestellt, weil ich ausprobieren wollte, was sich damit alles anstellen lässt. T-Shirts möchte ich nicht bedrucken, aber so einiges anderes. Ich habe mich an den PC gesetzt und gegoogelt, wie ich Spiegelschrift installieren kann! Das ist nämlich die meist gefragte Frage im Zusammenhang mit Transferpapier!

Es wird keine Spiegelschrift benötigt! Das war die gute Entdeckung. Vielleicht weiß ja der ein oder andere auch nicht, wie es funktioniert und darum habe ich mich entschlossen, ein Tutorial zu schreiben:

los geht´s

Bestellt habe ich mein Transferpapier z.B. HIER, es gibt eine große Auswahl. Das Papier von der Firma SIHL habe ich ausprobiert (befindet sich im unteren Preissegment) und hat mir gut gefallen. Zu den Eigenschaften komme ich später noch.

Wir haben die Größe eines normalen Din-A-Blattes und können den ganzen Platz nutzen! Wenn wir kleinere Bügelbilder machen wollen, dann können diese alle auf das Blatt gedruckt werden! Das möchte ich vorweg sagen, weil wir ja kostengünstig "arbeiten" wollen, oder?

So sieht das Papier also aus:



Bevor ihr anfangt, erst einmal die beiliegende Anleitung lesen! Bei mir sind es 4 Seiten (!) und ich war versucht, diesen Punkt zu überspringen ... keine gute Idee! Ist wichtig, denn es gibt vieles im Umgang mit dem Papier zu beachten! Ganz besonders wichtig: nicht die zu bedruckende Fläche mit den Fingern berühren!!! Also Vorsicht beim Herausholen aus der Verpackung! Ihr wollt sicherlich keine Bügelbilder mit eurem Fingerabdruck darauf, oder?

Mit einem Schreibprogramm oder einem Fotobearbeitungsprogramm könnt ihr nun gestalten, wie ihr wollt. Mein erster Versuch war ein Schriftbild und eine kleine Grafik:


Bei Grafiken solltet ihr unbedingt darauf achten, dass diese lizenzfrei sind, denn sonst kann euch eine Menge Ärger ins Haus stehen! Eure selbst entworfenen Bilder oder Fotos sind natürlich überhaupt kein Problem! Lizensfreie Bilder und Grafiken bekommt ihr im Netz, wenn ihr gezielt danach sucht, z.B. mit google. Es gibt eine große Auswahl und es wird sicherlich nicht langweilig.

Nun fängt der schöne Teil der Arbeit an: das Aussuchen von den künftigen Applikationen. Ich habe mir dieses ausgesucht:


Ihr könnt die Datei nach Lust und Laune mit eurem Bildprogramm bearbeiten. Größe ändern, etwas hinzufügen ... was immer ihr wollt!

Wenn ihr damit fertig seid, dann speichert eure Arbeit! 

Nun wollen wir das Bild auf das Transferpapier übertragen:

Bevor ich das mache, drucke ich es einmal am Drucker ganz normal aus:



das gefällt mir schon sehr gut, der Druck ist für mich ok, also kann es jetzt losgehen!

Wie gesagt: das Transferpapier vorsichtig aus der Verpackung nehmen, am besten nur am Rand berühren und ganz normal - wie jedes andere Papier auch - in den Drucker legen. Entfernt vorher das andere Papier, denn so fasst der Drucker es besser!

Und jetzt ganz wichtig: ihr müsst den Ausdruck spiegeln, denn sonst bügelt ihr es falsch auf!

Und das ist ganz einfach:

ihr braucht das Bild nicht in der Bildbearbeitung spiegeln (dazu habe ich im Internet 1000 verschiedene Optionen gefunden, die aber alle nicht funktioniert haben!), sondern ihr stellt einfach euren Drucker richtig ein:



Ihr öffnet im Druckermenü die Option "Einstellungen"! Dann geht ihr auf "Eigenschaften" und zum Schluss wählt ihr bei Medientyp einfach "Transferfolie" ... und dann kann ganz normal der Ausdruck folgen.

Nach dem Drucken das Transferpapier erst einmal 2 bis 3 Minuten liegen lassen, damit die Tinte ordentlich trocknen kann!

Das war es eigentlich schon! Ganz einfach, oder?

Wie ihr weiter mit dem Transferpapier verfahrt, dass steht ausführlich in der Anleitung! Es ist sehr gut beschrieben und frau kann auch gar nichts verkehrt machen!

Mir hat es viel Freude gemacht, mit dem Material zu arbeiten und ich denke, ihr werdet eine Menge Anwendungsmöglichkeiten finden!

Zu der Qualität des von mir gekauften Papiers möchte ich folgendes anmerken:

Es ist für den Einsatz heller Stoffe geeignet! Da gibt es nämlich Unterschiede! Es weicht in der Farbgebung vom Originalpapier ab, denn es ist ja kein normales Papier:


Da ich allerdings die einzelnen Grafiken ausschneide, fällt es hinterher beim Transfer nicht so sehr ins Gewicht. Ich weiß auch nicht, ob teurere Papiere sich anders verhalten. Da müsst ihr mal ein wenig ausprobieren.

Insgesamt gesehen bin ich sehr zufrieden mit dem Transferpapier, was ich mir zu Übungszwecken gekauft habe. Wenn ich Fotos auf T-Shirts drucken möchte, dann entscheide ich mich sicherlich für ein anderes!

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Transfer :-)

hier noch ein Anwendungsbeispiel für euch ... meine Kalenderhülle für 2014



eure

























Kommentare

  1. Da hast du ja wieder gezaubert ;-)
    Toll deine Anleitung, ich hab auch grad meine Transferfolien von SIHL bekommen und werd am Wochenende mal ein bisschen rumprobieren.
    G.L.G. Jutta

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    Antworten
    1. Ich wünsche dir viel Spaß dabei, es gibt so viele Möglichkeiten!

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  2. Also ich habe zwei Drucker installiert, der eine muss über Einstellungen -> Seitenlayout --> Spiegelbild eingestellt werden, bei dem anderen muss man wie folgt vorgehen: Eigenschafen -> Layout -> Erweitert -> Druckermerkmale -> Gespiegeltes Drucken EIN. LG

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    Antworten
    1. Ich denke, es ist von Drucker zu Drucker unterschiedlich. Gemeinsam ist allerdings, dass es immer am Drucker einstellbar ist und kein Zusatzprogramm benötigt. Das wird nämlich in vielen Foren so empfohlen

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  3. Hallo.. benutzt man dieses papier nur einmalig?

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